BAUMSY

Eine musikalisch tänzerische Begegnung mit dem Baum

Musik: Barbara Schirmer, Rafael Baier 
Tanz: Mahalia Horvath und Jan Lorys
Dramaturgie: Kinga Ötvös
Technik: Willi Duss

BAUMSY ist die zweite von drei künstlerisch spartenübergreifenden Begegnungen mit nicht- menschlichen Wesen:

CHUESY richtete den Blick in die Vergangenheit, in die Entwicklung der 10’000 jährigen Beziehung zwischen Mensch und Kuh. Die Performance wurde 2022/23 mit grossem Erfolg in Kuhställen für Kühe und Menschen gespielt. 

BAUMSY verkörpert die ewige Gegenwart. Bäume sind schon seit Urzeiten da.

PILZ-X, die letzte Begegnung dieser Trilogie, wird sich der Zukunft widmen. Die Eigenschaften und die Intelligenz des Pilzes werden gerade erst neu erforscht und versprechen ungeahnte Möglichkeiten für die Zukunft. 

Der Baum – Schattenspender, Früchteträger, Holz- und Sauerstofflieferant, vom Menschen geerntet, besungen, gefällt, gepflanzt, geschunden, verbrannt – existiert schon seit Millionen Jahren. Er ist ein per se statisches Wesen mit einer vom Menschen lange unterschätzten Fähigkeit, sich dem Wandel der Zeit anzupassen. 

Die lebendige Statik, gepaart mit Kommunikation, Rhythmus und Wandlungsfähigkeit des Baumes, ist der Kernpunkt für die musikalisch-tänzerische Recherche zum BAUM. Die Künstler*innen entwickeln Klang- und Bewegungssprachen, zur Baumarchitektur, zu den Organen sowie zu den Wachstums- und Vergehens-Zyklen. Dabei klammern sie menschliche Mythen zu Bäumen aus und nähern sich unvoreingenommen dem Baum als ortsgebundenes Lebewesen. Sie stellen den gefüllten Rucksack mit wissenschaftlichen Studien und Büchern über Wälder ab, und bringen die Lebendigkeit des Baumes nonverbal mit Akrobatik/Tanz und Musik zum Schwingen. 
Als Spielorte wählen sie markante Bäume in Stadtparks, privaten Gärten, im Wald.

de_DE